Demonstration in Jena: Stopp-Deportation-Parade! Im Protest gegen den G20 Summit und die Kriege gegen Flüchtlinge!

24.06.2017, Startkundgebung: 13 Uhr, Demo 16 Uhr, Haus auf der Mauer, Johannisplatz, Jena

Wir fordern eine neue Ordnung der Solidarität in unseren Kämpfen: „Wir sind hier, weil ihr unsere Länder zerstört“
Wir rufen dazu auf, gegen den G7/G20 Gipfel in Hamburg zu protestieren. Die sogenannten „Führer“ der WELTkriegsmilitärarsenale werden sich treffen und den Gipfel dazu nutzen, das Blut von ihren Händen zu wischen. Sie wollen ihre Kriege feiern und ihre globale Ausbeutung, den Stellvertreterkrieg und den Terror in den Flüchtlingsländern legitimieren. Sie werden immer dem Rest der Welt ihre globalen Sicherheitsordnungen diktieren und uns auf dem Planeten unter Kontrolle halten zum Zwecke ihres andauernden Überkonsums und ihrer Ausbeutung…

Die Aktion wird organisert von The Voice – Refugee Forum.

Die G20 und die Krise des globalen Kapitalismus

30.06.2017, 19:30 Uhr | [L50], Lassallestraße 50, Erfurt

Vortrag von Thomas Sablowski, Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin

Die deutsche Bundesregierung sieht in der G20 das zentrale Forum zur internationalen Zusammenarbeit in Finanz- und Wirtschaftsfragen – ungeachtet der Tatsache, dass die Regierungen vieler ärmerer Staaten aus diesem informellen Gremium ausgeschlossen sind. Auch aus diesem Grund bleibt die selbsternannte Rolle als zentrale Regulierungsinstanz der anhaltenden kapitalistischen Krise(n) nicht unwidersprochen. Dabei ist der Kampf gegen die Politik der G20 auch ein Kampf für eine Demokratisierung und sozialökologische Transformation der kapitalistischen Gesellschaften.

Thomas Sablowski stellt in seinem Vortrag die Entwicklung der Politik der G20 seit ihrer Gründung im Jahr 1999 vor. Er skizziert die Reaktion der G20 auf die globale Krise seit 2008 und die selektiven Einbindungsversuche von zivilgesellschaftlichen Organisationen und wirft einen Blick auf die geopolitischen Konflikte und die inneren Widersprüche der G20.

Gemeinsam wollen wir im Anschluss diskutieren, welche politischen Alternativen und Strategien es zur Politik der G20 gibt.

Shut down the logistics of capital

Samstag, 01.07.2017, 19 Uhr, veto, Magdeburger Allee 180, Erfurt

Infoveranstaltung mit Vertreter*innen aus dem „Ums Ganze“ Bündnis.

Mobivortrag: Ketten sprengen
Hafen lahmlegen! Shut down the logistics of capital!

Der G20-Gipfel in Hamburg wirft seine Schatten voraus. Neben den altbekannten Verwalter*innen des Neoliberalismus, werden auch Trump, Erdoğan, Modi und Putin kommen – selten war die Quote autoritärer Regierungschefs beim Gipfel so „imposant“. Anfang Juli werden in Hamburg vermeintliche Krisenlösungen autoritär-populistischen Zuschnitts, neoliberaler Weiterverwaltungen oder linksliberaler Steuerversuche zur Schau getragen. An der alltäglichen Armut, Ausbeutung und Abschottung werden sie kaum etwas ändern. Selbstverständlich regt sich dagegen Widerstand. Im Vortrag stellen wir auch die einzelnen Protestaktionen rund um das Gipfeltreffen der 20 wirtschaftlich mächtigsten Nationen kurz vor. Unser Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Aktion „Shut down the Logistics of Capital“, die den Hamburger Hafen lahmlegen will. Damit werden wir an einem wichtigen
Knotenpunkt der kapitalistischen Logistik Sand im Getriebe sein.

Die Veranstaltung wird organisiert vom Infoladen Sabotnik.

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Eine andere Welt ist möglich – grenzenlos solidarisch!

Mittwoch, 26.04.2017 um 19:00 Uhr
Radio F.R.E.I., Gotthardstraße 21, Erfurt

Vortrag von und Diskussion mit Werner Rätz von der bundesweiten Attac Arbeitsgruppe Genug für Alle zu Hintergründen, aktuellen Strategien und alternativen Zukunftsperspektiven.

Der Vortrag wurde von attac Erfurt in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung Thüringen und Radio F.R.E.I. organisiert.

G20-Gipfel in Hamburg – Ist eine andere Welt möglich?

Geschichte der globalisierungskritischen Bewegung
Di. 09. Mai, 19 Uhr, Jena, Hörsaal ?, Campus

Im Juli ist es wieder mal soweit: In Hamburg treffen sich die Chef_innen der mächtigsten Nationalstaaten der Welt zum G20-Gipfel. Verschiedene linke Gruppen haben bereits Proteste angekündigt. Doch was hat die globale „neoliberale“ Herrschaftsordnung mit uns zu tun? Diesen Fragen wollen wir nachgehen und in der Veranstaltung einen Überblick über die
Geschichte der globalisierungskritischen Bewegung geben: ihre Ereignisse (z.B. Heiligendamm 2007 oder Seattle 1999), ihre Aktionsformen (z.B. Schwarzer Block und Pink&Silver) und ihre Themen (z.B. Antikapitalismus oder Migration). Was irgendwelche Minister_innen beim Gipfel tun, und das Medienspektakel drum herum interessieren uns dabei nicht so sehr.
Lieber wollen wir mit euch diskutieren, was uns das angeht und was wir tun wollen/können. Und wie wir in Zeiten des autoritären Rechtsrucks emanzipatorische Perspektiven für eine bessere Welt entwickeln können…

Der Vortrag wird autonom, also von Autonomen, organisiert. (A)

G20-Gipfel in Hamburg – Ist eine andere Welt möglich?

Geschichte der globalisierungskritischen Bewegung
Mi. 10. Mai, 19 Uhr, Gera, Jugendhaus Shalom

Beschreibung siehe oben.

Mobilisierungsveranstaltung

Donnerstag, 11.05.2017 um 19Uhr
Ju.w.e.l. e. V., Hersdorfstr. 15, Gotha

Die Veranstaltung wird organisiert vom Infoladen Sabotnik Erfurt.

Geschichte der globalisierungskritischen Bewegung
Sa. 13. Mai, 19 Uhr, Weimar, Gerber

Beschreibung siehe oben.

InfoVeranstaltung

Dienstag, 16.05.2017 um 20 Uhr
Offene Arbeit, Allerheiligenstraße 9, Erfurt

Wer, Wo, Wie, Was, Warum? Gemeinsame Reise- und Aktionsplanung.

https://www.facebook.com/events/415066495526864/

G20 in Hamburg: „Die globalen Eliten und Freihandelsrhetorik – ein Blick dahinter“

Dienstag, 23.05.2017 um 19 Uhr
Universität Erfurt, LG4 / D01

Am 7. und 8. Juli trifft sich die G20, die Gruppe der 19 weltweit mächtigsten Industrie- und Schwellenländer mit der EU in Hamburg. Mit von der Partie sind neben Deutschland, das 2017 den Vorsitz innehat und der EU die USA, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und Russland sowie die Schwellenländer China, Brasilien, Indonesien, Indien, Argentinien, Mexiko, Südafrika, Australien, Südkorea, Saudi-Arabien, Türkei. Afrikanische Staats- und Regierungschefs dürfen dieses Mal als Beobachter dabei sein.)

Seit dem Ausbruch der globalen Finanzkrise im Jahr 2008 treffen sich die Staatsoberhäupter der G20 zu einem solchen jährlichen Gipfel. Die Gruppe bezeichnet sich selbst als das „zentrale Forum für internationale Wirtschaftskooperation“. Jedoch repräsentiert sie nur ca. 10 Prozent der 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen (UN). Als selbst ernannte globale Eliten sind die G20 weder völkerrechtlich legitimiert noch sehen sie sich gegenüber der UN zur Rechenschaft verpflichtet. Dennoch bestimmen sie durch mächtige informelle Netzwerke und Hierarchien die globalen Bedingungen der Wirtschafts-, Handels-, Klima-, und Entwicklungspolitik – und bestimmen vorab entscheidend mit, was für Sozialpolitik noch übrig bleiben darf. An diesem Abend wollen wir Fragen klären und Konsequenzen ziehen:

- Wie kam es zur Vorherrschaft von Freihandel?
- Welche Auswirkungen hat das?
- Wie fügt sich die G20 entgegen ihrer meinungsstarken Rhetorik hinsichtlich globaler Krisen wie wachsende soziale Ungleichheit, Ausgrenzung. Demokratieabbau, Klimawandel, Naturzerstörung, Kriege, Flucht und Verarmung darin wirklich ein?
- Welches Ausmaß und welche Schärfe an Kritik ist angebracht? Welche Konsequenzen bin ich bereit daraus zu ziehen?
- Sind wir bereit, politische Gegenmacht zu organisieren und wirklich etwas in die Waagschale zu werfen, einen Unterschied zu machen?

Referent ist der Soziologe und Theologe Peter Schönhöffer von attac Deutschland.

Mobilisierungsveranstaltung

Mittwoch, 24.05.2017 um 19Uhr
Rosaluxx, Georgenstraße 48, Eisenach

Gegen den G20! Wieso eigentlich?

Den Unmut auf die Straße tragen – gegen den G20 in Hamburg Mal wieder steht ein Gipfel vor der Tür, mobilisiert wird sowieso, aber warum eigentlich? Weil man es schon immer gemacht hat? Weil’s da knallt? Weil es in Hamburg so schön ist? Wir meinen, es gibt noch bessere Gründe, bei ausgewählten Großevents auf die Straße zu gehen: Gipfel wie der G20 sollen zeigen, dass die Regierungen der wirtschaftlich mächtigsten Staaten der Welt die Lage im Griff haben und mit der Wirtschaft und Nichtregierungsorganisationen einen Kapitalismus mit menschlichem Antlitz schaffen können. Wir glauben das nicht und wollen dieser Legitimationsveranstaltung die Show stehlen, indem wir deutlich machen, dass viele Menschen eben nicht damit einverstanden sind, wie der Kapitalismus seit über 400 Jahren einem Guten Leben für alle im Wege steht. Die Veranstaltung bietet eine kurze Einführung dazu, was das Problem am Kapitalismus ist und was das mit dem Gipfel zu tun hat sowie eine Übersicht über die geplanten Aktivitäten in Thüringen und Hamburg.

Die Veranstaltung wird organisiert vom Infoladen Sabotnik Erfurt.

Geschichte der globalisierungskritischen Bewegung
Sa. 27. Mai, 18 Uhr, Eisenberg, Wasserturm

Beschreibung siehe oben.

Geschichte der globalisierungskritischen Bewegung
Di. 30. Mai, 18 Uhr, Saalfeld, Klubhaus

Beschreibung siehe oben.

Ausstellung „Debt20″ an der Universität Erfurt

Zeitraum: 01.06. – 15.06.2017
Ort: Lehrgebäude 1, Lichthalle vor HS3

Ausstellungseröffnung Debt20

Donnerstag, 01.06.2017 um 18:00 Uhr
LG1 der Universität Erfurt
Einführung in die Schuldenproblematik
Referentin: Mara Liebal, erlassjahr.de

„Die achtziger Jahre waren ein verlorenes Entwicklungsjahrzehnt für viele Staaten im Globalen Süden, weil die Schuldenkrisen verschleppt wurden und bis zur Lösung viele Jahre vergingen. Es besteht eine große Gefahr, dass sich die verlorenen Entwicklungsjahrzehnte wiederholen und weiterhin Menschen aus Armut gezwungen sind ihr Land zu verlassen. Denn es gibt nach wie vor kein geordnetes Entschuldungsverfahren, um neue Schuldenkrisen zu bewältigen.
Im Juli 2017 trifft sich die Gruppe der 20 wirtschaftsstärksten Nationen der Welt (G20) in Deutschland, um über die Weltwirtschaft und globale Finanzstabilität zu diskutieren. Das Treffen ist eine große Chance, um die Bedingungen für faire Entschuldung zu schaffen. Das wollen wir jedoch nicht dem Zufall überlassen! Wir fordern daher mit der Kampagne „Debt20: Entwicklung braucht Entschuldung – jetzt!“ die Bundesregierung auf, die Gefahr der neuen Schuldenkrisen im Globalen Süden wahrzunehmen und die Schaffung eines fairen Verfahrens zur Lösung von Schuldenkrisen auf den Weg zu bringen.“

Die Ausstellung zeigt die Stimmen von 20 Menschen aus betroffenen Ländern und gibt so einen Eindruck der Problematik die eine Antwort von den G20 Staaten dringend erfordert. Weitere Informationen finden sich auf der Seite von erlassjahr.de

Die Ausstellung wird gestellt von erlassjahr.de in Kooperation mit der linksjugend [’solid] SDS Erfurt.

G20-Gipfel in Hamburg – Ist eine andere Welt möglich?

Geschichte der globalisierungskritischen Bewegung
Do. 08. Juni, 19 Uhr, Ilmenau, Ort folgt

Beschreibung siehe oben.

Workshop – Einführung in die Kapitalismuskritik

Kleine Einführung zu Kapitalismus
Wir leben in einer Welt mit wenigen sehr reichen Menschen und einer Mehrheit die mit wenig auskomen muss. Zugleich gibt es unheimlich viele Dinge zu kaufen und die übergroße Mehrheit muss arbeiten gehen um zu überleben und um sich all das kaufen zu können was sie brauchen. Unsere Welt ist kapitalistisch. Wir wollen uns in der Veranstaltung einführend mit dem Thema Kapitalismus beschäftigen. Interaktiv nähern wir uns den Themen Armut, Reichtum, Kapital, Arbeit und Soziale Kämpfe.

Samstag, 10.06.2017, 14:30 – 17:30 Uhr
L[50], Lassallee 50, Erfurt

Erzählcafé

Dienstag, 13.06.2017 um 20 Uhr
Veto, Magdeburger Allee 180, Erfurt

Alle paar Jahre geht es strömungsübergreifend auf die Straße, um bei Groß-Events die Ablenung gegen die Verhältnisse auf die Straße zu tragen. Was überhaupt dran ist an diesen Events, was ihren Reiz ausmacht, wie toll es ist, sich mit vielen Leuten eine Woche lang selbst zu organisieren, wieviel Power man aus gemeinsamer Handlungsfähigkeit für die Kämpfe zuhause mitnehmen kann, ist bei der Veranstaltung Thema. Es berichten Aktivist*innen von ihren Erfahrungen und den Kämpfen in Genua, Köln, Heiligendamm und anderswo.